Senke dich in die Liegestützposition, stoppe knapp über dem Boden und halte mit fester Körperlinie. Atme ruhig durch die Nase. Für Zugmuskeln: Greife einen stabilen, tragenden Türrahmen, ziehe dich sanft hinein, ohne zu rucken, und halte gleichmäßige Spannung. Prüfe die Stabilität vorab. Kein Krach, nur klare Aktivierung in Brust, Rücken, Schultern und Griffkraft.
Der Unterarmstütz trainiert die gesamte vordere Kette, wenn Gesäß, Bauch und Schulterblätter gemeinsam arbeiten. Im Seitstütz stabilisierst du schräge Bauchmuskeln und Hüfte, indem du dich lang machst und die Taille aktiv hebst. Der Hollow‑Hold schafft Körperspannung vom Scheitel bis zu den Zehen. Alles bleibt still, nur die tiefe Atmung bewegt den Raum sanft.
Lehne Rücken und Kopf an die Wand, Knie etwa neunzig Grad, Füße druckvoll in den Boden, und halte, bis es brennt. Beim statischen Ausfallschritt bleibst du tief, Hüften ausgerichtet, Vorderfuß aktiv. Beide Varianten belasten den Boden kaum. Die Beinmuskulatur arbeitet hart, während nebenan ungestört telefoniert oder gelesen werden kann.
Der größte Fehler ist der Atemstopp. Nutze kontrollierte, vorwiegend nasale Atmung, verlängere die Ausatmung und halte Rumpfspannung ohne Valsalva, sofern medizinisch nicht indiziert. So bleibt Blutdruck moderat, Kopf klar und Haltung stabil. Übe vier‑sechs‑Atemmuster im Cool‑down. Mit jedem ruhigen Zyklus sinkt innere Lautstärke, und die Muskulatur lernt, unter Anstrengung ruhig zu bleiben.
Platziere Hände unter Schultern, Knie über Fußmitte, richte Becken neutral, ziehe Scheitel lang. Kleine Justierungen entscheiden über Komfort. Schmerz ist ein Stopp‑Signal, Brennen ein Trainingszeichen. Arbeite in schmerzfreiem Bereich, verstärke erst danach. Eine rutschfeste Unterlage verhindert Mikro‑Rutschen und Geräusche. Fotografiere deine Haltung gelegentlich, vergleiche Winkel, und bitte eine Freundin um Feedback für feine Verbesserungen.